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DEUTSCHSTUNDE

D 2019, 130 Min., DCP, FSK: ab 12, Regie: CHRISTIAN SCHWOCHOW
Buch: Heide Schwochow nach dem Roman von Siegfried Lenz, Kamera: Frank Lamm, Musik: Lorenz Dangel
Mit: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Jo-hanna Wokalek, Sonja Richter, Tom Gronau u.a.

DO 14.11. FR 15.11. SA 16.11. SO 17.11. MO 18.11. DI 19.11. MI 20.11.
-- 19:00 21:00 21:00 20:00 20:00 --

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muss in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen, der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen, ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi, elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…

Siegfried Lenz’ 1968 erschienener Roman „Deutschstunde“ war einer der großen Welterfolge der deutschen Literatur. Rund zwei Jahrzehnte nach Kriegsende beschrieb der Autor den Konflikt zwischen Pflichtgefühl und individueller Verantwortung während der Nazizeit. Die Neuverfilmung mit Starbesetzung holt den historischen Stoff in die Gegenwart. Eindringlich zeigt er, wie autoritäre Regime das Leben vergiften. (nach: Verleih, daserste.de)

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