Musik-Dokumentation

MILES DAVIS: BIRTH OF THE COOL

USA 2019, 115 Min., engl. OmU, DCP, FSK: ab 0, Regie+Buch: STANLEY NEL-SON Kameras: Mead Hunt, Henry Adebonojo, Jerry Henry, Antonio Rossi, Hervé Cohen, Eric Coleman, Clare Major, Marc Gerke 

DO 6.2. FR 7.2. SA 8.2. SO 9.2. MO 10.2. DI 11.2. MI 12.2.
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Miles Davis (1926-1991), Jazzkomponist, Trompeter und Multiinstrumentalist, gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jh. und war schon immer der Inbegriff von „cool“. Bedenkt man die herausragende Rolle, die Miles Davis in der Jazzgeschichte einnimmt, dann verwundert der Mangel an Kino-Dokumentationen über diesen Musiker.

Ob mit seiner Trompete oder als Bandleader, er hatte den Sound in sich und konnte mit seiner Musik Herzen zum Schmelzen bringen. Das Motto, nach dem Miles Davis lebte, war: Sei entschlossen, sprenge Grenzen und lebe nach deinen eigenen Regeln. Und das tat er auch. Nicht immer leicht für die Menschen, die ihm nahe standen, doch das machte ihn aus. Er ließ sich nicht in eine Schublade stecken, auch musikalisch und so machte er Musik von Bebop bis Cool Jazz, moderne Quintette, orchestrale Musik, Jazz Fusion, Rock’n’Roll und nicht zuletzt Hip Hop.

Regisseur Stanley Nelson schuf mit „Miles Davis: Birth of the Cool” eine Dokumentation, die uns das Ausnahmetalent Miles Davis nahebringt, uns verstehen lässt, was ihn ausmachte und wie er einer der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts werden konnte. Neben unveröffentlichtem Archivmaterial und Auszügen aus seiner Autobiografie lassen die Stimmen von Musikexperten, von berühmten Musikern wie Quincy Jones oder Carlos Santana, von Davis‘ Kindern sowie Ex-Frauen und Ex-Freundinnen das kaleidoskopartige Porträt eines Künstlers entstehen, der die amerikanische Kulturgeschichte wie kaum ein anderer geprägt hat. (nach: filme.de, sth, doku-arts.de)

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